Tot de volgende keer!

Tot zover deze ontruimingsgolf. De strijd is uiteraard nog niet gestreden….!
Voor foto’s, filmpies enzo voorts: zie indymedia.nl, onder meer hier.

We kregen nog een mooie steunbetuiging over de mail uit Keulen, die hieronder te vinden is. We willen iedereen bedanken die gekomen is, iedereen die ons gesteund heeft afgelopen dagen en met ons mee gedemonstreerd, gebarricadeerd, gefeest en gevochten!

So – this was the end of the evictions this time. Our struggle continues! Thanks to everybody who was there, who actively supported us is any way they could.

We found this great solidarity message in our inbox from people from Cologne! Fucking A! >

hey dear friends in amsterdam, we wanna send you solidarity greetings tosupport you at least a bit even though it is just words. that’s the least what we can do. we hope you all do fine and that no one is arrested anymore.

 powa, rage, love from cologne

Dies ist eine Solidaritätserklärung an alle Menschen, Besetzer_innen,Squatter, Kraker und Unterstützer_innen in Amsterdam, deren Häuser und Räume heute geräumt wurden.

In den Niederlanden wird seit letztem Jahr das Recht auf Eigentum höher bewertet als das Recht auf Wohnraum. Davor waren niederländische Hauseigentümer_innen gesellschaftlich verpflichtet keinen Leerstand zu verwalten, Wohnraum nicht als Sekulationsraum zu missbrauchen um die ohnehin schon große Wohnraumknappheit in Städten wie Amsterdam nicht noch weiter künstlich zu vergrößern. Dieser Verpflichtung wurde und wird nicht nachgekommen, Häuser stehen jahrelang leer, Häuser verrotten, oder es wird einfach darauf spekuliert, abnormale Mieten auf dem privaten Wohnungsmarkt verlangen zu können.

Deshalb wurden und werden Häuser besetzt, um sie hier und jetzt als konkreten Wohnraum zu nutzen, als politischen, kulturellen sozialen und nachbarschaftlichen Treffpunkt, als Orte zum Experimentieren, zum Probieren und Lernen eines anderen, solidarischen und selbstbestimmten Miteinander, um Spekulation mit Wohnraum zu smashen und die Stadt zu  Lebensraum für Alle zu machen, und nicht nur für die, die es sich noch leisten können.

Heute fand in Amsterdam ein Angriff auf diese Räume statt. Mehrere besetzte Häuser im Zentrum der Stadt sollten geräumt werden. Einige sind mittlerweile leer gefegt, wie der Schijnheilig Squat bei dessen Räumung mehr als 140 Menschen festgenommen wurden, der Zeeburgerpad oder der Montag Nacht besetzte Ceintuurbaan 208.

Eins steht fest. Räumungen von selbstbestimmten Orten und Besetzungen in Amsterdam und anderswo sind ein Angriff auf uns alle. Es ist immer das gleiche, nicht akzeptable Spiel: Besetzungen kriminalisieren, räumen, um neuen Leerstand zu produzieren, die Stadt noch ausschließender machen.

In Köln stellt das ehemalige Barmer Viertel am Deutzer Bahnhof ein beeindruckendes Beispiel für dieses Trauerspiel dar: ein Häuserblock geräumt und abgerissen, für einen jahrelang ungenutzten und umzäunten Parkplatz. Vielen dank auch…

Deshalb solidarisieren wir uns mit den Menschen in Amsterdam, auf der Straße, in den Squats und in den Knästen und wünschen Euch viel Mut und Kraft, um Häuser zu halten, neue zu besetzen und um die zu supporten, die festgenommen wurden.

Selbstbestimmte Räume verteidigen, selbstbestimmte Räume erkämpfen, Besetzungen entkriminalisieren!

Einige Menschen aus dem AZ-Köln

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